• 24. Februar 2020

Massivholzbau: Schlank schafft mehr Nutzfläche

Massivholzbau: Schlank schafft mehr Nutzfläche

Massivholzbau: Schlank schafft mehr Nutzfläche

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Ästhetische und ökologische Faktoren spielen bei der Entscheidung für ein Projekt aus Massivholz eine große Rolle (hier geht es zur Übersicht aller Vorteile). Dass das Material aber gerade auch im innerstädtischen Bereich und bei Mehrgeschossern boomt, liegt vor allem an zwei ganz besonderen Eigenschaften des Rohstoffes.

Vorfertigung spart Zeit und Geld

Einer der entscheidenden Vorteile von Holz gegenüber anderen Baumaterialien ist die Vorfertigung der wandgroßen Bauteile durch unseren Lieferanten ZMP. Sämtliche Kanäle für die Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallation werden bereits im Werk in Wände und Decke eingefräst. Somit gibt es auf der Baustelle kein mühevolles und staubreiches Stemmen mehr. Die Vorfertigung reduziert ingesamt den logistischen Aufwand und ermöglicht extrem kurze Bauzeiten. Damit werden nicht nur Kosten gespart, sondern auch die Umwelt schont.

Konkret setzt Pointinger auf CLT-Massivholzplatten, also kreuzweise mit formaldehydfreiem Kleber verbundenes Massivholz. Der umweltfreundliche Klebstoff macht dabei weniger als ein Prozent des Produktes aus. Die großformatigen Platten sind raumbildend und tragend zugleich. Im Gegensatz zur Holzriegelbauweise ist beim Außenwandaufbau mit Brettsperrholzplatten die Dämmebene klar von der Tragstruktur getrennt, weist eine hohe speicherwirksame Masse auf und erfordert keine Plastikfolie als Dampfbremse. CLT bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, was Baukonzept, Stil und Architektur anbelangt und ist absolut kompatibel mit anderen Baustoffen.

Weitere Infos und Details zur Technologie finden Sie unter
https://www.pointinger-bau.at/massivholzbau/technologie/

Mehr Wohnraum auf gleicher Grundfläche

Holz kommt bei denselben Wärmedämm-Eigenschaften wie konventionelle Baustoffe, beispielsweise Mauerwerk oder Stahlbeton, mit wesentlich geringeren Elementdicken aus. Das ermöglicht eine besonders schlanke Gebäudehülle und damit ein Maximum an Wohn-Nutzfläche. Je nach Energiestandard und Bauweise können das bis zu 10 Prozent sein – die gerade im innerstädtischen Bereich einen wesentlichen Unterschied ausmachen.

Beim all-in99 Wohnbauprojekt in Klagenfurt in Kooperation mit dem Projektentwickler wert.bau ermöglichte der ökologische Massivholzbau ganze 150 Quadratmeter mehr Wohnfläche bzw. drei Wohnungen zu je 50 Quadratmeter mehr im Vergleich zu anderen Bauweisen.

Das Mehr an Wohnfläche ist nicht nur für Investoren relevant, die dadurch mehr Mieteinnahmen pro Jahr erzielen, sondern auch für Mietsuchende und Kommunen. Besonders mehrgeschossige Massivholzbauten helfen, jeden Quadratmeter optimal auszunutzen, ohne dabei wichtige Eigenschaften eines gelungenen Wohnbaus wie Schallschutz oder gute Dämmung zu vernachlässigen.

Mehr zum all-in99 Erfolgsprojekt in Klagenfurt:
https://www.pointinger-bau.at/hoechster-massivholzbau-in-kaernten/