Bauphysik

BRANDSCHUTZ

Die Scheu vor Holzbauten basiert oft auf der Angst vor Feuer. Diese ist allerdings völlig unbegründet: Stärkeres Massivholz wie unsere CLT-Bauteile verkohlen nur sehr langsam. Während Eisen- oder Stahlbetonträger im Brandfall schnell einstürzen, ist Massivholz viel brandbeständiger. Das liegt an dem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 12 %. Bevor das Holz also zu brennen beginnt, muss erst das Wasser verdampfen, was zu einer verkohlten Oberfläche, nicht aber zu einem Zusammensturz der Bauteile führt. Unsere CLT-Massivholzplatten wurden von der Holzforschung Austria auf Feuerwiderstand überprüft.

Die Massivholzwand brennt,
aber sicher und berechenbar!

Ein einfacher Versuch von mehreren Massivholzproduzenten stützt diese Aussage: Wenn es an einer Seite der Massivholzplatte mit rund 1.210 °C brennt, so dringen in 60 Minuten lediglich 9,5 °C durch die 10 cm dicke Wand an die andere Seite durch.

Bauphysik

SCHALLSCHUTZ

Ruhige und schallgedämmte Häuser verlangen nach schalldichten Decken, Böden und Wänden. Dazu müssen zwei Arten von Schall unterschieden und richtig gedämmt werden:

Der Trittschall – oder auch Körperschall genannt – wird durch die Berührung mit der Holzkonstruktion erzeugt, beispielsweise durch Gehen auf dem Fußboden. Dabei wird das Störgeräusch direkt mechanisch in die Decke eingeleitet und auf die angrenzenden Räume abgestrahlt. Um das zu verhindern, muss der Fußboden konstruktiv von der Decke, auf der er aufliegt, getrennt werden. So wird der erzeugte Trittschall nicht in das untere Geschoss weitergeleitet.

Beim Luftschall handelt es sich um Geräusche, die zum Beispiel durch Sprechen oder Musizieren erzeugt werden. Er wird durch die Luft weitergeleitet und durch Masse gedämmt. Für unsere Konstruktionen bedeutet das: Je schwerer eine Wand bzw. Decke, desto besser kann die Ausbreitung des Luftschalls verhindert werden. Unsere Massivholzbauweise bietet also einen großen Vorteil gegenüber der Leicht- und Skelettbauweise.

Bauphysik

Wärmeschutz

Massivholzelemente sind auch für den Bau von Niedrig-, Passiv- und Plusenergiebauten geeignet: Die üblichen Wärmedämmwerte werden erreicht und durch diffusionsoffene Aufbauten ein behagliches Raumklima geschaffen. Im Winter wird der Heizwärmebedarf geregelt und im Sommer Überwärmung duch konkrete Maßnahmen ausgeschlossen. Hierbei spielen das Lüftungskonzept und die Größenordnung der inneren Wärmequellen eine große Rolle.

Arten des Wärmeschutzes:
  • Technischer Wärmeschutz verhindert schädliche Kondensatbildungen.
  • Behaglicher Wärmeschutz setzt den Fokus auf optimale Raumkonditionierung für die Bewohner.

Wirtschaftlicher Wärmeschutz setzt den Fokus auf die Reduktion des Heiz- und Kühlaufwandes.

Bauphysik

Feuchteschutz

Für Außenwand- und Deckenaufbauten spielen sowohl die innere als auch die äußere Feuchtigkeitseinwirkung eine große Rolle. Die innere wird durch Lüftungsverhalten, Heizsystem und Lebensgewohnheiten bestimmt, die äußere setzt sich aus Faktoren wie Regen oder aufsteigender Feuchtigkeit zusammen. Weiters gilt es beim Anschluss der Wand zur Kellerdecke neben der Luftdichtheit auch auf den Feuchtigkeitsschutz im Sockelbereich zu achten.

Bauphysik

Luftdichtheit

Ist ein Gebäude nicht oder zu wenig luftdicht, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Bauschäden durch Kondensatbildung, unerwünschte Lüftungsverluste, Zugerscheinungen bei Wind, starkem Außenlärm, Geruchsbelastung usw. Die Dichtheit ist außerdem notwendig, um einen gesicherten Luftwechsel durch Lüftungssysteme oder Öffnen der Fenster zu gewährleisten. Unsere CLT-Bauteile (Platte, Stufenfalz, Plattenstoß mit Stoßbrett) wurden von der Holzforschung Austria auf Luftdichtheit überprüft.

Unsere großformatigen Platten (bis zu 2,95 x 16 m) haben durch ihre Schmalseitenverleimung wenige Bauteilstöße und damit auch weniger abzudichtende Fugen. In der Regel sind hierfür also keine zusätzlichen Folien an der Rauminnenseite mehr nötig. Allerdings ist eine zuverläs- sige Fugen- bzw. Stoßabdichtung durch komprimierbare Fugenbänder möglich.

„Die untersuchten Elementstöße und das Element an sich weisen eine hohe Luftdichtheit auf. Die Volumenströme durch die beiden Stoßvarianten und durch die ungestörte Fläche lagen aufgrund der hohen Dichtheit außerhalb des messbaren Bereichs“, dies hat die TU Graz bereits im Jahr 2008 bei einem Versuch zur Dichtheitsüberprüfung von Stora Enso CLT-Massivholzelementen festgestellt. In einem aktuellen Versuch nach europäischen Normen konnte nun auch noch festgestellt werden, dass bei einem nur dreischichtigen Element trotz Rissen und Bearbeitungen keine Luftströme durch das Element messbar sind. Damit ist klar: Unsere CLT-Elemente sind nicht nur im fünf- oder mehrschichtigen Aufbau luftdicht, sondern auch schon im dreischichtigen.

Bauphysik

Dampfdiffusion

Eine wesentliche Charakteristik von Massivholzelementen ist die diffusionsoffene Bauweise. Sie garantiert die ungehinderte Eigenbewegung von Wasserdampf durch die einzelnen Bauteile nach außen. Außerdem sorgt das Speichern und erneute Abgeben der Raumluftfeuchtigkeit für ein angenehmes Raumklima. Weiters wurde festgestellt, dass Klebstofffugen keine negative Auswirkung auf das Diffusionsverhalten mit sich bringen, wodurch auf Dampfsperren verzichtet werden kann.

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BRANDSCHUTZ

Die Scheu vor Holzbauten basiert oft auf der Angst vor Feuer. Diese ist allerdings völlig unbegründet: Stärkeres Massivholz wie unsere CLT-Bauteile verkohlen nur sehr langsam. Während Eisen- oder Stahlbetonträger im Brandfall schnell einstürzen, ist Massivholz viel brandbeständiger. Das liegt an dem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 12 %. Bevor das Holz also zu brennen beginnt, muss erst das Wasser verdampfen, was zu einer verkohlten Oberfläche, nicht aber zu einem Zusammensturz der Bauteile führt. Unsere CLT-Massivholzplatten wurden von der Holzforschung Austria auf Feuerwiderstand überprüft.

Die Massivholzwand brennt,
aber sicher und berechenbar!

Ein einfacher Versuch von mehreren Massivholzproduzenten stützt diese Aussage: Wenn es an einer Seite der Massivholzplatte mit rund 1.210 °C brennt, so dringen in 60 Minuten lediglich 9,5 °C durch die 10 cm dicke Wand an die andere Seite durch.

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SCHALLSHUTZ

Ruhige und schallgedämmte Häuser verlangen nach schalldichten Decken, Böden und Wänden. Dazu müssen zwei Arten von Schall unterschieden und richtig gedämmt werden:

Der Trittschall – oder auch Körperschall genannt – wird durch die Berührung mit der Holzkonstruktion erzeugt, beispielsweise durch Gehen auf dem Fußboden. Dabei wird das Störgeräusch direkt mechanisch in die Decke eingeleitet und auf die angrenzenden Räume abgestrahlt. Um das zu verhindern, muss der Fußboden konstruktiv von der Decke, auf der er aufliegt, getrennt werden. So wird der erzeugte Trittschall nicht in das untere Geschoss weitergeleitet.

Beim Luftschall handelt es sich um Geräusche, die zum Beispiel durch Sprechen oder Musizieren erzeugt werden. Er wird durch die Luft weitergeleitet und durch Masse gedämmt. Für unsere Konstruktionen bedeutet das: Je schwerer eine Wand bzw. Decke, desto besser kann die Ausbreitung des Luftschalls verhindert werden. Unsere Massivholzbauweise bietet also einen großen Vorteil gegenüber der Leicht- und Skelettbauweise.

Bauphysik

Wärmeschutz

Massivholzelemente sind auch für den Bau von Niedrig-, Passiv- und Plusenergiebauten geeignet: Die üblichen Wärmedämmwerte werden erreicht und durch diffusionsoffene Aufbauten ein behagliches Raumklima geschaffen. Im Winter wird der Heizwärmebedarf geregelt und im Sommer Überwärmung duch konkrete Maßnahmen ausgeschlossen. Hierbei spielen das Lüftungskonzept und die Größenordnung der inneren Wärmequellen eine große Rolle.

Arten des Wärmeschutzes:
  • Technischer Wärmeschutz verhindert schädliche Kondensatbildungen.
  • Behaglicher Wärmeschutz setzt den Fokus auf optimale Raumkonditionierung für die Bewohner.

Wirtschaftlicher Wärmeschutz setzt den Fokus auf die Reduktion des Heiz- und Kühlaufwandes.

Bauphysik

Feuchteschutz

Für Außenwand- und Deckenaufbauten spielen sowohl die innere als auch die äußere Feuchtigkeitseinwirkung eine große Rolle. Die innere wird durch Lüftungsverhalten, Heizsystem und Lebensgewohnheiten bestimmt, die äußere setzt sich aus Faktoren wie Regen oder aufsteigender Feuchtigkeit zusammen. Weiters gilt es beim Anschluss der Wand zur Kellerdecke neben der Luftdichtheit auch auf den Feuchtigkeitsschutz im Sockelbereich zu achten.

Bauphysik

Luftdichtheit

Ist ein Gebäude nicht oder zu wenig luftdicht, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Bauschäden durch Kondensatbildung, unerwünschte Lüftungsverluste, Zugerscheinungen bei Wind, starkem Außenlärm, Geruchsbelastung usw. Die Dichtheit ist außerdem notwendig, um einen gesicherten Luftwechsel durch Lüftungssysteme oder Öffnen der Fenster zu gewährleisten. Unsere CLT-Bauteile (Platte, Stufenfalz, Plattenstoß mit Stoßbrett) wurden von der Holzforschung Austria auf Luftdichtheit überprüft.

Unsere großformatigen Platten (bis zu 2,95 x 16 m) haben durch ihre Schmalseitenverleimung wenige Bauteilstöße und damit auch weniger abzudichtende Fugen. In der Regel sind hierfür also keine zusätzlichen Folien an der Rauminnenseite mehr nötig. Allerdings ist eine zuverläs- sige Fugen- bzw. Stoßabdichtung durch komprimierbare Fugenbänder möglich.

„Die untersuchten Elementstöße und das Element an sich weisen eine hohe Luftdichtheit auf. Die Volumenströme durch die beiden Stoßvarianten und durch die ungestörte Fläche lagen aufgrund der hohen Dichtheit außerhalb des messbaren Bereichs“, dies hat die TU Graz bereits im Jahr 2008 bei einem Versuch zur Dichtheitsüberprüfung von Stora Enso CLT-Massivholzelementen festgestellt. In einem aktuellen Versuch nach europäischen Normen konnte nun auch noch festgestellt werden, dass bei einem nur dreischichtigen Element trotz Rissen und Bearbeitungen keine Luftströme durch das Element messbar sind. Damit ist klar: Unsere CLT-Elemente sind nicht nur im fünf- oder mehrschichtigen Aufbau luftdicht, sondern auch schon im dreischichtigen.

Bauphysik

Dampfdiffusion

Eine wesentliche Charakteristik von Massivholzelementen ist die diffusionsoffene Bauweise. Sie garantiert die ungehinderte Eigenbewegung von Wasserdampf durch die einzelnen Bauteile nach außen. Außerdem sorgt das Speichern und erneute Abgeben der Raumluftfeuchtigkeit für ein angenehmes Raumklima. Weiters wurde festgestellt, dass Klebstofffugen keine negative Auswirkung auf das Diffusionsverhalten mit sich bringen, wodurch auf Dampfsperren verzichtet werden kann.

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